Claudia Jolles



Es gibt nichts Datierteres als Zukunftsvisionen. Und nichts Zeitloseres als eine möglichst differenzierte Auseinandersetzung mit der eigenen Zeit. Es ist zu hoffen, dass dies auch zukünftig mehr bedeutet, als die autistische und autoerotische Beschäftigung des Menschen mit sich selbst, dass die Bandbreite des Kreatürlichen nicht zu eng wird. Dass das Leben um des Lebens willen vom Menschen um des Menschen willen nicht zu sehr ins Abseits gedrängt wird.