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1.
Benjamin Lee Whorf war als Chemiker in der Linguistik (Erforschung der Sprache der Hopi-Indianer) erfolgreich. Heutige Kreativitätsprogramme hätten dies verhindert. Kunst arbeitet nicht kategorial. Darin liegt ein Teil ihrer Kreativität. Hierfür sollte man keine abgeschlossene Kategorie reservieren. Kunst lebt davon, sich als Kategorie bisweilen zur Disposition stellen zu lassen (gegenüber dem Künstler). So arbeitet auch das Gehirn. Es verarbeitet im Zentrum für Gesichtererkennen auch die Bewegung gesichtsloser Tiere. Offenbar wissen wir nicht, welche Kategorie es benutzt (das Neue, das Unberechenbare?). Der Künstler entdeckt die je wechselnden, nicht fixierbaren Kategorien.
2.
Psychische Traumen können zu einer Minderfunktion der doppelt angelegten parahippocampalen Strukturen in den Hirnhälften führen. Dies läßt sich durch bildgebende Verfahren darstellen. Hirnbilder können das ursprüngliche Bild überwinden helfen.
3. Das Risiko der menschlichen Existenz der Künstler ist ihr Experte.
4. Es wäre eine Prüfung für den Menschen, keine universelle Regel für das Handeln zu haben. Der Künstler beschreibt den Zustand der Prüfung und prüft ihn.
5.
Trauma:
Auf ein Wort warten
damit man sehen kann.
Auf ein Bild warten
damit man sprechen kann.
Handeln, damit man
warten kann.
Warten, damit man
warten kann.
Detlef B. Linke
Bonn & Düsseldorf
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